Mittenwalder Violine von ca. 1730 zum Verkauf


Informationen zur Violine:

Von Beares Europe ist eine Dendrographie des Instruments erstellt worden.

Ergebnis: Bei der Violine handelt es sich um eine kleine Mittenwalder Geige der Klotz Schule um 1775.

Letzter Ring Basseite 1708 und Diskantseite 1728.

Die kombinierte Reihe der beiden Hälften ergibt insgesamt 139 Ringe.

Dies passt möglicherweise thematisch zu einer Carcassi Violine, eine Mittenwalder Violine der Klotz Schule um 1775.

Im wesentlichen aber wurde die Vorderseite ab etwa Mitte der 1730er Jahre gefertigt.

Eine direkte Zuordnung zu einem Geigenbauer konnte nicht benannt werden.

Die Geige ist von ca. 1960 bis 1990  in Lübeck im Stadtheater im Orchester gespielt worden und seit der Zeit weitestgehend ungenutzt.

Steg und Saiten sind von Hampel und Riebesehl erneuert worden.

Der Zustand ist hervorragend. Der Klang ist sehr warm und ausgeglichen. Die Geige ist klein (34 cm) und wurde vor vielen Jahren schon vergrößert.

Da das Instrument lange nicht gespielt wurde, müsste es sicherlich wieder eingespielt werden.

Zusätzlich ist noch ein sehr schöner Bogen von "Prager" vorhanden, der auch zum Verkauf steht.

Die Geige kann einzeln, aber auch in Kombination mit dem Bogen erworben werden.

Bei Interesse senden Sie gerne eine Mail.